Stephan Schmidt

Ich bin Pianist und diplomierter Klavierpädagoge, der als Sechsjähriger mit dem Klavierspiel begann und seit seinem 18. Lebensjahr Klavierunterricht erteilt. Im Laufe dieser Zeit nahm ich an verschiedenen Wettbewerben und Meisterkursen teil, die mich sowohl pianistisch, als auch musikalisch bereichert haben. Pädagogische Erfahrung habe ich mit Kindern und Erwachsenen im Einzel -und Gruppenunterricht in den Bereichen Klassik und Pop.

 

Mein Unterricht

Ich denke, dass es vor der ersten Kontaktaufnahme hilfreich sein kann, einige Informationen darüber zu erhalten, wie sich mein Unterricht gestaltet und welche Lehrerpersönlichkeit in mir steckt. Nicht jeder Lehrer passt zu jedem Schüler und umgekehrt.

Als Klavierlehrer besteht meine Aufgabe darin, das Klavierspielen beizubringen. Wie schnell  sich der Schüler dabei entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab. Das regelmäßige Üben ist der offensichtlichste Faktor. Je mehr man übt, desto besser wird man. Als Lehrer möchte ich den Schüler voranbringen, unabhängig davon, wie viel er übt. Es könnte zum Beispiel sein, dass der Schüler gar nicht die Möglichkeit hat, regelmäßig zu üben, aber trotzdem klavierspielen und etwas Neues lernen möchte. Mein Anliegen ist es, das Klavierspiel in seiner Gesamtheit zu erfassen und dem Schüler zu vermitteln. In meinen Klavierunterricht lasse ich daher verschiede Aspekte mit einfließen. Dazu gehören u.a.

  • Hintergrundinformationen über musikalische Epochen, die Komposition und den Komponisten
  • musiktheoretische Kenntnisse, wie Harmonie- und Formenlehre
  • Schulung des Gehörs im Bereich der Gehörbildung
  • Solmisation

Je weiter der Schüler voranschreitet, desto intensiver lässt sich an manchen Stücken arbeiten. Schließlich geht es nicht nur darum, verschiedene Tasten in der richtigen Reihenfolge zu betätigen, sondern auch um das Musik-Machen, etwas musikalisch auszudrücken. Die Arbeit an musikalischen Feinheiten und Details, die Ausarbeitung eines schönen, ausgewogenen Klanges und das Einbauen von besonderen, musikalischen Raffinessen sind das, was die Musik zum Leben erweckt und zu etwas Besonderem macht.

Sobald der Schüler bereit ist und er Interesse daran zeigt, möchte ich ihm die Teilnahme an Auftritten und Wettbewerben ermöglichen, die ihn motivieren und stolz machen sollen. Es ist wichtig, Ziele vor Augen zu haben und stets zu wissen, für was man sich bemüht.

Mit Neueinsteigern verwende ich üblicherweise ein Klavierbuch, das den Unterricht während der Anfangszeit begleitet. Im späteren Verlauf werden die Stücke nach Interesse und Fähigkeiten ausgesucht. Ich freue mich immer, wenn Schüler eigene Wünsche äußern, da es immer schön ist, Stücke zu spielen, die man mag.

Meine Ziele

Grundsätzlich möchte ich genau dem gerecht werden, was sich der Schüler bzw. die Eltern bei der Anmeldung zu meinem Klavierunterricht erhofft haben. In den meisten Fällen ist das der schlicht formulierte Wunsch Klavier zu spielen. Bei mir soll der Schüler auf allen Niveaustufen eine umfangreiche Ausbildung erhalten, die ihn dazu befähigt Stücke selbständig zu erarbeiten und durch Wissen, Geschmack, Technik und Kreativität zu bereichern und aufzuwerten.

Diese Ausbildung lässt sich auf vier wesentliche Bereiche reduzieren, die in meinen Augen untrennbar zusammenwirken und sich gegenseitig beeinflussen:

 

Technik

Eine gute Technik befähigt den Schüler, alle Schwierigkeiten gekonnt zu meistern. Sie ermöglicht es, die eigenen und die Ideen des Komponisten umzusetzen. Die Entwicklung und Verbesserung der eigenen Technik ist ein fortlaufender Prozess, der niemals endet.

Theorie

Hierzu gehört alles, was in den Noten zu sehen ist. Benennung der Töne oder der dynamischen Zeichen. Kenntnisse über harmonische Zusammenhänge, sowie den formalen Aufbau der Stücke unterschiedlicher Epochen.

Musik

Das Ziel eines jeden Instrumentalisten sollte es sein, Musik zu machen. Unterhaltsam, spannend, interesant und abwechslungsreich. Je besser die Technik und je ausgeprägter die Kreativität ist, desto facettenreicher wird die Musik. Musikalisch ist jeder. Allerdings braucht es Wissen, Erfahrung und Neugier, um der Vielfalt an Kompositionen gerecht zu werden.

Kreativität

Sie ist die musikalische Schatzkiste im Kopf, die immer weiter gefüllt und automatisch größer wird. In dieser Kiste werden Ideen und Rafinessen abgespeichert, die durch Erfahrung immer reichhaltiger und bei Bedarf abgerufen und miteinander kombiniert werden können. Hier entsteht die Kunst. Vergleichbar mit einem Maler, der unendlich viele Farbtöne zur Verfügung hat und sich überleget, in welcher Weise er sie benutzt.